Dorffest 17.07

Aufstehen um 7:30. Heute war der letzte Tag: ein Tag zum Feiern. Als Frühstück gab es armer Ritter mit Apfelmousse. Der Priester verkündete, dass nun noch letzte Vorbereitungen für das Dorffest und das Bärenfest nötig wären, worauf wir Kratzbilder und Untersetzer bemalten, Girlanden und Bändeli und Gemüse aufspiessten. Nachdem alles erledigt wurde, genossen wir nach einem musischen Kanon Tortellini.

Nun mussten wir unsere Verpflichtungen gegenüber dem Kala erfüllen und fetzelten die Spielwiese und säuberten die Toiletten. Nach all den Strapazen für die Vorbereitungen der beiden Feste, haben wir einen Moment der Ruhe verdient. Die Dorfältesten haben sich da schon etwas überlegt, wie wir zur Ruhe kommen sollen: Ein Beauty Day.
Wir mischten süsse Drinks mit Früchten und Sirup, massierten uns mit Massagebällen, legten uns Gurken auf die Augen und hörten dabei Geschichten, kreierten Badesalz und bastelten Fächer. Schön gechilled, trapten wir zum nächsten Programmpunkt. Der Priester erzählte uns, dass es Tradition sei, vor dem Dorffest noch gewisse Spiele zu spielen. Nach dem Priester soll man diese Tradition unbedingt schützen und so spielten wir Ballone zerplatzen, mehrere Staffetenarten (inklusive Marshmallow auf einem Löffel balancieren). Abschliessend gab es ein Bodenhöckerlis, dass Hannah glorreich gewann.

Zum krönenden kulinarischen Abschluss zauberte die Küche Fajitas. Darauf folgend erspielten wir uns unser Dessert und unseren Sirup mit vielen kleinen Spielen.
Nun fehlte nur das Bärenfest, welches vor der Bühne ausgetragen wurde. Mit dem Kala-Song, den wir schon auswendig konnten, und der Band Badewannenpiraten hatten wir ganz viel Spass. Der letzte Tag endete mit einem Zähneputz-Rave. Wir genossen das Kala sehr und gingen mit all unseren Erinnerungen freudig ins Bett.
Allzeit bereit
Euer Leitungsteam


Priester ersetzt Häuptling 16.07

Diesen Morgen wurden wir sanft aus unseren Betten geweckt. Es gab feinen Zopf mit Nutella. Nachdem ein Gerücht durch die Menschenmenge raunte, stand der Häuptling entsetzt auf. Der Priester soll in der Nacht die Pelzhändlerin vergiftet haben. Dieser verneinte die Aussage erst, gab aber zu, dass die Pelzhändlerin eventuell etwas Giftiges getrunken haben könnte. Der Häuptling ist entsetzt und verlässt unser Dorf, um sich erstmals vor dem Stress in seiner Ferienresidenz erholen zu können. Der Priester ist etwas schockiert, doch verkündet den sofortigen Wiederaufbau und die Erweiterung des Altars.
Um den Altar zu reparieren und die verschwundenen Gegenstände zu finden, machen wir einen Postenlauf mit den Pfadern: spielen Eselschwanzklau in Kombination mit Bodenhöckelis, Blachen- und Wasserstaffete, Sternlein Sternlein Guck und erschaffen Theater. Am Ende hatten wir fünf neue Altargegenstände.

Nach dem Nudelzmittag reparierten ein paar Leiter unser Lagerzelt und die Wölfe machten sich mit den Handwerkern auf eine Reise. Am Ziel angekommen wurden ein paar Sportspiele gespielt. Schliesslich müssen Handwerker auch ganz schön fit sein. Der Gewinner konnte die Untersetzer für das Dorffest auswählen (die Runden haben gewonnen).

Nun fehlte nur noch die Seife für den Altar. Um diese zu finden, machten wir uns auf den Weg zu den Duschen. Frisch geputzt und mit der Seife im Gepäck machten wir uns auf den Rückweg.

Nach einem feinen Znacht übergaben wir die Seife dem Bärenpriester. Dieser war überfreudig und legte diese sofort, natürlich mit einem kurzen Ritual, auf den Altar. Sofort wurden sein Amulett und der Bärenkopf blau! Der Bärengott war wieder zufrieden und unser Dorf gesegnet! Aus Freude liess der Priester die Dorfmusiker mit dem gesamten Dorf musizieren und wir führten einen SingSong durch. Kurz darauf begann es kurz zu stürmen, aber wie vom Priester prophezeit, passierte uns dieses Mal gar nichts!

Beruhigt und zufrieden gingen wir mit einem guten Gefühl schlafen.

Allzeit Bereit
Euer Wölfli Team

Gestohlener Altargegenstand 15.07

Nach dem Aufstehen erklärt uns der Priester, warum die Augen des Bären rot sind: Ein Altargegenstand wurde gestohlen! Der Priester Disco will nun unbedingt herausfinden, wer der Dieb war, und fordert das Dorf zur Suche auf. Der Häuptling findet die Vorbereitungen des Dorffestes am Freitag wichtiger, und so gehen sie einen Kompromiss ein. Nach dem Frühstück helfen wir zuerst den Köchen Hummeli und Aproz ihren Kochstress zu senken, und spielen mit ihnen mehrere sportliche Spiele, die hilfreich für die Zubereitung der Zutaten sind.

Nach dem vorzüglichen Schnitzelbrot am Mittag, gingen wir mit der Dorfältesten Tschinelle zum Abärteuerplatz, um dort einen Bären (aus Plüschtier) für den Altar zu besorgen. Auf dem Abärteuerplatz gab es zwei Hüpfburgen, eine Gokart- und Bobbycarbahn und sogar einen menschlichen Tschüttelichasten, in dem wir auch den Teddy fanden. Nach zahlreichem, spassigem Austoben später gingen wir zurück zum Lagerplatz. Dort erklärte uns Tschinelle, dass sie heute Morgen einen Handabdruck neben dem Altar sichtete und sie diesen nun mit Gips ausgefüllt hatte. Jetzt hatten wir also den Handabdruck der Diebin, mussten aber noch die Person dahinter ausfindig machen. Wir teilten uns in kleinere Gruppen auf und machten uns auf dem Kala-Lagerplatz auf die Suche. Am Schluss konnte eines der Teams Saphira, unsere Fellhändlerin, die Besitzerin der gesuchten Hand, aufspüren.

Nach so vielen Ereignissen meldete sich aber unser Bauch wieder bei uns und wir assen Znacht. In der Pause nach dem Znacht, fing es urplötzlich heftig an zu winden und es regnete in Eimern. Obwohl dieser Wasserfall nicht länger als 15 Minuten dauerte, gingen mehrere Blachen des Küchenzeltes und der Aussenkahn eines Spatzes zu Grunde. Wir hatten aber noch eine Rechnung mit unserer Diebin offen, wofür wir sie zu lebenslänglichem WC-Putzen verdonnerten. Um wieder etwas herunterzukommen, spielten wir noch eine Runde Bottle-Fight in der wieder sonnigen Dämmerung. Am Ende fielen wir müde ins Bett.
Bis zum nächsten Tag und allzeit bereit
Euer Wölfli-Team

Vergifteter Honig 14.07

Die Sonne schien schon froh, als wir um halb acht gespannt aus unseren Nestern geweckt wurden. Bevor wir uns ans Essen hermachen konnten, musste unser Vorkoster Squeeze unser Frühstück testen. Als er aber ein Honigbrot mit dem Honig, den wir heute dem Bärengott opfern wollten, strich, brach er zusammen. Als er schon fast ins Gras beissen wollte, kamen zum Glück die Alchemisten und brachten ihn mit ihrem Geheimgemisch zurück in die Realität. Der Priester kann es kaum glauben, dass der Honig nicht mehr gut ist. Da dieser ersetzt werden muss, machen sich die Pfader auf und suchen neuen Honig. Die Wölfe hatten den Honig aber bereits am Vorabend probiert , worauf wir uns auf in die Badi machten, um uns vor möglichen Nebenwirkungen zu waschen.

Zurück auf dem Lagerplatz ist der Priester immer noch ausser sich. Dieses Mal hat er aber eine Liste mit Verdächtigen von seinem Gehilfen Gustav bekommen. Da Gustav schon vor unserer Ankunft weiter musste, versteckte er die Alibis der Verdächtigen in kleinen Nistkästen im Wald. Zusätzlich hatte der Bärenpriester in der Nacht eine Vision vom Bärengott. Laut der Vision will der Bärengott auch etwas Waldbodenerde haben. Also machten wir uns auf den Weg in den Wald. Während des Nummeregames haben wir nach den Nistkästen gesucht. Um die Zahlenschlösser der Nistkästen zu öffnen, haben wir verschiedene Rätsel gelöst.

Als wir alle Alibis der Verdächtigen hatten, war ziemlich schnell klar, dass der Handwerker den Honig vergiftet hatte. Denn als er unsere Bänke ölen wollte, ist ihm das Ölfass in den Honigtopf gefallen. Zur Strafe, dass der Handwerker so nicht nur die Opfergabe für den Bärengott, sondern auch den Vorkoster vergiftet hatte, haben wir ihn während des Abends ans Esszelt gebunden.

Nach dem leckeren Essen kamen die Musiker auf uns zu. Um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, gingen wir zu den Dorfmusikern und haben an mehreren Posten nicht nur etwas über Musik gelernt, sondern auch gemeinsam musiziert. Im Anschluss gingen wir alle erschöpft, aber entspannt ins Bett.

“Aufstehen, aufstehen, der Wolfskopf leuchtet rot!!!” und “Wo ist der Priester?”, waren die Rufe die wir mitten in der Nacht weckten. Am ersten Tag erklärte uns der Bärenpriester, dass wenn der Bärenkopf am Lagertrum und das Amulett um seinem Hals blau leuchten, der Bärengott glücklich ist. Doch wenn der Bärenkopf rot leuchtet, sei der Bärengott sehr wütend. Also machten wir uns schnell auf uns suchten den Priester. Als wir ihn gefunden hatten, war er jedoch sehr aufgebracht und konnte nicht mehr klar denken. Um ihn zu beruhigen bildeten wir einen grossen Kreis und ihn uns führten einen Chiaiai aus. Auch brachten uns die Alchemisten eine Wundercreme, mit welcher wir uns unsere Hände eincremten. Als wir den Priester beruhigen konnte, sind wir wieder mit voller Spannung auf den nächsten Tag, schlafen gegangen.

Allzeit bereit
Eures Wölfli-Team

Anreise und Ankunft 13.07

Um 13:30 ging es endlich für uns los, und wir düsten mit dem Zug, anschliessend Bus, zum Tatzä Kala 2026. Unser erster Anblick auf das Kala, bot schon vieles an: Vorne eine Bühne mit Lautsprechern und dahinter erstreckte sich ein riesiger Lagerplatz an unzähligen Zelten, die mehr als 2500 Pfader und Pfaderinnen umfassten. Unser Bereich, der dem Bären Netalia gewidmet wird, liegt sehr zentral und wird durch unsere riesige Seebuee-Fahne gekrönt . Als wir an unserem, schon aufgestelltem Lagerplatz ankamen, begrüsste uns der Häuptling des Dorfes Waboria und den Priester Disco herzlich. Danach gestalteten wir als Erstes farbenfroh unsere Zeltschilder. Nach einem exzellenten Gehacktes-mit-Hörnchen gingen wir zur Eroffnüngsshow des Kalas. Dort wurden uns der Lagersong zum Ersten mal offenbart und wir durften gemütlich Max und Laurent beim Musizieren zuschauen. Der Tag wurde mit einer schönen Abenddämmerung beendet, und wir fielen alle, müde durch die vielen Eindrücke, ins Bett.
Allzeit Bereit
Euer Wölfii-Team