Vergifteter Honig 14.07

Die Sonne schien schon froh, als wir um halb acht gespannt aus unseren Nestern geweckt wurden. Bevor wir uns ans Essen hermachen konnten, musste unser Vorkoster Squeeze unser Frühstück testen. Als er aber ein Honigbrot mit dem Honig, den wir heute dem Bärengott opfern wollten, strich, brach er zusammen. Als er schon fast ins Gras beissen wollte, kamen zum Glück die Alchemisten und brachten ihn mit ihrem Geheimgemisch zurück in die Realität. Der Priester kann es kaum glauben, dass der Honig nicht mehr gut ist. Da dieser ersetzt werden muss, machen sich die Pfader auf und suchen neuen Honig. Die Wölfe hatten den Honig aber bereits am Vorabend probiert , worauf wir uns auf in die Badi machten, um uns vor möglichen Nebenwirkungen zu waschen.

Zurück auf dem Lagerplatz ist der Priester immer noch ausser sich. Dieses Mal hat er aber eine Liste mit Verdächtigen von seinem Gehilfen Gustav bekommen. Da Gustav schon vor unserer Ankunft weiter musste, versteckte er die Alibis der Verdächtigen in kleinen Nistkästen im Wald. Zusätzlich hatte der Bärenpriester in der Nacht eine Vision vom Bärengott. Laut der Vision will der Bärengott auch etwas Waldbodenerde haben. Also machten wir uns auf den Weg in den Wald. Während des Nummeregames haben wir nach den Nistkästen gesucht. Um die Zahlenschlösser der Nistkästen zu öffnen, haben wir verschiedene Rätsel gelöst.

Als wir alle Alibis der Verdächtigen hatten, war ziemlich schnell klar, dass der Handwerker den Honig vergiftet hatte. Denn als er unsere Bänke ölen wollte, ist ihm das Ölfass in den Honigtopf gefallen. Zur Strafe, dass der Handwerker so nicht nur die Opfergabe für den Bärengott, sondern auch den Vorkoster vergiftet hatte, haben wir ihn während des Abends ans Esszelt gebunden.

Nach dem leckeren Essen kamen die Musiker auf uns zu. Um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, gingen wir zu den Dorfmusikern und haben an mehreren Posten nicht nur etwas über Musik gelernt, sondern auch gemeinsam musiziert. Im Anschluss gingen wir alle erschöpft, aber entspannt ins Bett.

“Aufstehen, aufstehen, der Wolfskopf leuchtet rot!!!” und “Wo ist der Priester?”, waren die Rufe die wir mitten in der Nacht weckten. Am ersten Tag erklärte uns der Bärenpriester, dass wenn der Bärenkopf am Lagertrum und das Amulett um seinem Hals blau leuchten, der Bärengott glücklich ist. Doch wenn der Bärenkopf rot leuchtet, sei der Bärengott sehr wütend. Also machten wir uns schnell auf uns suchten den Priester. Als wir ihn gefunden hatten, war er jedoch sehr aufgebracht und konnte nicht mehr klar denken. Um ihn zu beruhigen bildeten wir einen grossen Kreis und ihn uns führten einen Chiaiai aus. Auch brachten uns die Alchemisten eine Wundercreme, mit welcher wir uns unsere Hände eincremten. Als wir den Priester beruhigen konnte, sind wir wieder mit voller Spannung auf den nächsten Tag, schlafen gegangen.

Allzeit bereit
Eures Wölfli-Team

Sid